Marzipanplätzchen: Ein Unglaubliches Ultimatives Rezept für 12 Leckereien

30 min prep 30 min cook 4 servings
Marzipanplätzchen: Ein Unglaubliches Ultimatives Rezept für 12 Leckereien
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Es war ein kalter Dezemberabend, als meine Großmutter das alte, knarrende Holzbrett aus der Speisekammer holte und den Duft von frisch geriebenem Marzipan in die Luft setzte. Der süße, leicht nussige Geruch schwebte wie ein warmes Versprechen durch die Küche, während das knisternde Feuer im Kamin leise knisterte. Ich erinnere mich noch genau an das leise Kichern meiner kleinen Schwester, die mit großen Augen zusah, wie die Butter im Topf schmolz und dabei ein leises Zischen von sich gab – ein Klang, der für mich seitdem das Signal für etwas ganz Besonderes ist. In diesem Moment wusste ich, dass wir etwas Magisches schaffen würden: Marzipanplätzchen, die nicht nur den Gaumen, sondern auch die Herzen berühren.

Was dieses Rezept von allen anderen unterscheidet, ist die Kombination aus traditionellem Handwerk und ein paar modernen Tricks, die ich über die Jahre gesammelt habe. Die Textur ist außen leicht knusprig, innen jedoch butterzart und von einer unvergleichlichen Marzipan-Intensität, die jeden Bissen zu einem kleinen Fest macht. Die Farben der fertigen Plätzchen schimmern goldbraun, fast wie kleine Sonnenstrahlen, die im Winterlicht tanzen. Und das Beste: Du brauchst nur wenige Grundzutaten, die du wahrscheinlich schon im Schrank hast, plus ein wenig Geduld und Liebe – genau das, was jede gute Geschichte braucht.

Aber warte, bis du den geheimen Trick in Schritt vier entdeckst – er wird das Aroma auf ein völlig neues Level heben und deine Familie glauben lassen, du hättest ein kleines Marzipan-Wunderwerk erfunden. Hast du dich jemals gefragt, warum die Marzipanplätzchen aus dem Feinkostladen immer ein bisschen „zu perfekt“ schmecken? Der Unterschied liegt oft in der Art, wie die Zutaten miteinander verschmelzen, und genau das erkläre ich dir im Detail. Du wirst sehen, dass ein kleiner Handgriff den Unterschied zwischen „ganz gut“ und „absolut unvergesslich“ ausmacht.

Jetzt fragst du dich sicher: Wie kommt man von dieser winterlichen Erinnerung zu einem Rezept, das ich sofort nachkochen kann? Hier kommt die gute Nachricht – ich habe das ganze Verfahren Schritt für Schritt aufgeschlüsselt, sodass du keine Angst vor komplizierten Techniken haben musst. Und das Allerbeste: Am Ende dieses Artikels wartet eine kompakte Rezeptkarte, die du ausdrucken oder auf deinem Handy speichern kannst, um jedes Mal sofort loszulegen. Also schnapp dir deine Schürze, denn hier kommt das ultimative Marzipanplätzchen‑Rezept für 12 Leckereien – und vertrau mir, deine Familie wird nach dem zweiten Bissen nach dem Rezept fragen.

🌟 Warum dieses Rezept funktioniert

  • Geschmackstiefe: Durch die Kombination von echtem Marzipan und frischer Butter entsteht ein intensives, aber ausgewogenes Aroma, das sowohl süß als auch leicht nussig ist. Jeder Bissen liefert ein harmonisches Zusammenspiel, das Erinnerungen an traditionelle Weihnachtsplätzchen weckt.
  • Textur: Die äußere Kruste wird durch das langsame Backen bei mittlerer Hitze leicht knusprig, während das Innere dank des feinen Marzipans saftig bleibt. Das Ergebnis ist ein zarter Kontrast, der das Kauen zu einem sinnlichen Erlebnis macht.
  • Einfachheit: Das Rezept erfordert keine ausgefallenen Geräte – ein Handmixer, ein Backblech und ein wenig Geduld reichen völlig aus. Selbst wenn du ein Anfänger bist, wirst du dich sicher fühlen, weil jeder Schritt klar erklärt ist.
  • Zeitmanagement: Mit nur 15 Minuten Vorbereitung und 30 Minuten Backzeit passt das Rezept perfekt in einen hektischen Alltag oder in die festliche Vorweihnachtszeit, wenn du viele Leckereien gleichzeitig vorbereiten musst.
  • Vielseitigkeit: Die Basis lässt sich leicht anpassen – du kannst Nüsse, Zitronenabrieb oder Schokoladenstückchen hinzufügen, um neue Geschmackserlebnisse zu kreieren. So bleibt das Rezept immer spannend, egal wie oft du es machst.
  • Gesundheitsaspekt: Durch die Verwendung von hochwertigem Marzipan und Butter bekommst du gesunde Fette und pflanzliches Eiweiß, während der Zuckeranteil moderat bleibt. Das macht die Plätzchen zu einem süßen Genuss, der nicht komplett auf Kosten deiner Ernährung geht.
  • Qualität der Zutaten: Wir setzen auf natürliche, unbehandelte Zutaten, die den reinen Geschmack hervorheben. Keine künstlichen Aromen, keine unnötigen Zusatzstoffe – nur das, was die Natur zu bieten hat.
  • Publikumsliebling: Ob Kinder, Erwachsene oder sogar kritische Feinschmecker – diese Plätzchen kommen immer gut an. Sie sind das perfekte Mitbringsel für Festtage, Familienfeiern oder einfach als süßer Moment für dich selbst.
💡 Pro Tip: Für ein noch intensiveres Marzipanaroma rühre das Marzipan 5 Minuten länger mit der weichen Butter, bis die Masse fast schmilzt – das gibt den Plätzchen eine samtige Konsistenz.

🥗 Zutaten-Analyse

Die Basis

Marzipan (200 g) ist das Herzstück dieses Rezepts. Es liefert nicht nur die unverwechselbare süß‑nussige Note, sondern sorgt auch für die weiche, leicht klebrige Textur, die beim Backen in ein zartes Inneres verwandelt wird. Achte beim Kauf darauf, ein Marzipan mit einem hohen Mandelanteil zu wählen – ideal sind 70 % Mandeln, denn je höher der Mandelanteil, desto intensiver das Aroma. Wenn du das Marzipan vor dem Verarbeiten leicht erwärmst, lässt es sich besser mit den anderen Zutaten vermischen und verhindert Klumpen.

Butter (100 g, weich) bringt die nötige Fettigkeit, die das Marzipan geschmeidig macht und gleichzeitig die Kruste goldbraun werden lässt. Verwende ungesalzene Butter, damit du die Salzmenge exakt kontrollieren kannst. Die Butter sollte Zimmertemperatur haben; zu kalte Butter führt zu einer krümeligen Konsistenz, zu weiche Butter macht den Teig zu klebrig.

Süße und Bindung

Puderzucker (80 g) sorgt für die feine Süße, die das intensive Marzipanaroma ausbalanciert, ohne es zu überdecken. Im Gegensatz zu Kristallzucker löst er sich schnell auf und verhindert körnige Stellen im Teig. Wenn du einen leicht karamellisierten Geschmack möchtest, kannst du den Puderzucker mit einer Prise braunem Zucker mischen – das gibt eine subtile Tiefe.

Ein Ei (Größe M) dient als Bindemittel, das die Zutaten zusammenhält und gleichzeitig Feuchtigkeit spendet. Das Eigelb trägt zur goldenen Farbe bei, während das Eiweiß für die leichte Luftigkeit sorgt. Solltest du ein Ei‑frei kochen wollen, ersetze es durch 2 EL Apfelmus oder einen Esslöffel Leinsamen‑Gel, das ebenfalls bindet.

Aromen und Feinheiten

Vanilleextrakt (1 TL) verstärkt das süße Profil und harmonisiert die Mandeln mit einem warmen, leicht blumigen Unterton. Ein echter Vanilleschoten‑Extrakt ist hier die bessere Wahl, weil er komplexere Aromastoffe enthält. Wer es noch aromatischer mag, kann einen Hauch von Zitronenabrieb hinzufügen – das gibt eine frische Gegenbalance zur Süße.

Mehl (150 g, Type 405) gibt dem Teig Struktur, sodass die Plätzchen beim Backen nicht zerfließen. Verwende gesiebtes Mehl, um Klumpen zu vermeiden und eine luftige Textur zu garantieren. Wenn du eine glutenfreie Variante bevorzugst, ersetze das Mehl durch eine Mischung aus Reismehl und Kartoffelstärke im gleichen Verhältnis.

Das gewisse Etwas

Backpulver (½ TL) sorgt für ein leichtes Aufgehen, damit die Plätzchen nicht zu dicht werden. Es ist wichtig, das Backpulver gleichmäßig im Mehl zu verteilen, damit keine unerwünschten „Löcher“ entstehen. Eine Prise Salz hebt die süßen Aromen hervor und verhindert, dass das Ergebnis zu einseitig schmeckt.

Gehackte Mandeln (1 EL, optional) geben zusätzlichen Biss und verstärken das nussige Aroma. Wenn du die Plätzchen besonders knusprig magst, kannst du die Mandeln vorher leicht anrösten – das intensiviert den Geschmack noch weiter. Zum Schluss bestäuben wir die fertigen Plätzchen mit etwas Puderzucker, was nicht nur optisch hübsch ist, sondern auch einen zarten süßen Abschluss bietet.

🤔 Did You Know? Marzipan wurde ursprünglich als Zuckerersatz im Mittelalter verwendet, weil Mandeln damals leichter zu beschaffen waren als Zucker.

Mit deinen Zutaten vorbereitet und bereit, lass uns jetzt zum eigentlichen Kochen übergehen. Hier beginnt das eigentliche Abenteuer – und das ist der Moment, in dem du das Geheimnis der perfekten Marzipanplätzchen entdecken wirst.

🍳 Schritt‑für‑Schritt Anleitung

  1. Heize den Ofen auf 175 °C Ober-/Unterhitze vor und lege ein Backblech mit Backpapier aus. Während der Ofen aufheizt, kannst du die Butter in einer großen Schüssel mit einem Handrührgerät cremig schlagen. Achte darauf, dass die Butter nicht zu heiß wird – sonst schmilzt sie zu schnell und die Textur des Teigs leidet. Der Klang des Rührens, ein leichtes „Schwupp“, ist das erste Signal, dass du auf dem richtigen Weg bist.

  2. Füge den Puderzucker zur weichen Butter hinzu und rühre weiter, bis die Mischung hell und luftig ist. Dieser Schritt ist entscheidend, weil die Luft, die du hier einarbeitest, später für die leichte Kruste sorgt. Wenn du die Mischung mit einem Spatel abkratzt, sollte sie fast schmelzen und einen zarten Glanz zeigen – das ist das Zeichen, dass die Zucker‑Butter‑Mischung perfekt ist.

  3. Jetzt kommt das Marzipan: Bröckele es in kleinen Stücken in die Schüssel und rühre, bis es vollständig eingearbeitet ist. Hier ist der Moment, wo das Aroma richtig freigesetzt wird – ein süßer, leicht nussiger Duft steigt auf und füllt die Küche. Wenn du das Marzipan zu schnell einrührst, kann es klumpen; nimm dir also Zeit und rühre in gleichmäßigen, kreisenden Bewegungen.

  4. Schlage das Ei leicht auf und gib es zusammen mit Vanilleextrakt und einer Prise Salz zum Teig. Das Ei bindet alles zusammen und verleiht den Plätzchen eine schöne goldene Farbe. Jetzt kommt der geheime Trick: Rühre den Teig für weitere 5 Minuten, bis er fast wie ein glatter Karamell wirkt – das sorgt für die samtige Konsistenz, die wir später beim Backen spüren werden.

    💡 Pro Tip: Wenn du den Teig zu lange rührst, kann er zu warm werden und die Butter schmilzt. Lass den Teig kurz stehen, bevor du das Mehl einarbeitest.
  5. Siebe das Mehl zusammen mit dem Backpulver in eine separate Schüssel. Das Sieben verhindert Klumpen und sorgt dafür, dass das Backpulver gleichmäßig verteilt wird. Jetzt streue das Mehl langsam über die feuchte Masse und hebe es behutsam mit einem Spatel unter. Der Teig sollte nun fest, aber noch leicht klebrig sein – das ist genau die Konsistenz, die wir für das Formen benötigen.

  6. Forme aus dem Teig etwa walnussgroße Kugeln (ca. 3 cm Durchmesser) und lege sie mit genügend Abstand auf das vorbereitete Backblech. Drücke jede Kugel leicht flach, sodass ein kleiner Rand entsteht – das gibt den Plätzchen später ihre charakteristische Form. Wenn du möchtest, kannst du die Oberseite mit einer Gabel leicht einstechen, um ein hübsches Muster zu erzeugen.

  7. Schiebe das Blech in den vorgeheizten Ofen und backe die Plätzchen für 12‑15 Minuten, bis sie goldbraun sind und ein verführerischer Duft von gerösteten Mandeln aufsteigt. Achte darauf, dass die Ränder leicht bräunen, während die Mitte noch weich bleibt – das ist das Zeichen für die perfekte Textur. Öffne die Ofentür nicht zu früh, sonst können die Plätzchen zusammenfallen.

    ⚠️ Common Mistake: Zu langes Backen führt zu harten, trockenen Plätzchen. Nimm sie heraus, sobald die Ränder leicht goldbraun sind.
  8. Entnimm das Blech und lasse die Plätzchen für etwa 5 Minuten auf dem Blech abkühlen, bevor du sie auf ein Gitter legst. Der kurze Abkühlprozess lässt die Plätzchen fest werden, ohne dass sie brechen. Während sie noch warm sind, kannst du sie nach Belieben mit Puderzucker bestäuben – das gibt nicht nur einen hübschen Look, sondern auch einen zusätzlichen Hauch von Süße.

  9. Jetzt ist der Moment, in dem du das Ergebnis probierst: Nimm ein Plätzchen, beiße hinein und spüre die weiche, fast schmelzende Mitte, die von einer leicht knusprigen Kruste umschlossen ist. Der Geschmack von Marzipan, gemischt mit der buttrigen Note, wird dich sofort an Kindheitserinnerungen erinnern. Und das Beste? Du kannst das Rezept sofort noch einmal wiederholen, weil es so schnell geht und jeder Biss ein kleines Fest ist.

  10. Und zum Schluss: Bewahre die restlichen Plätzchen in einer luftdichten Dose auf, damit sie ihre Frische behalten. Sie bleiben bis zu einer Woche weich und aromatisch – perfekt für das nächste Familienfest oder einfach als süßer Snack zwischendurch. Aber bevor du dich zurücklehnst, habe ich noch ein paar Profi‑Tipps, die deine Marzipanplätzchen von gut zu unvergesslich heben.

🔐 Experten‑Tipps für perfekte Ergebnisse

Der Geschmackstest‑Trick

Bevor du den Teig formst, nimm einen kleinen Bissen und prüfe, ob die Süße und das Marzipanaroma deinen Erwartungen entsprechen. Wenn du das Gefühl hast, dass es noch etwas mehr Tiefe braucht, füge einen Hauch mehr Vanille oder ein wenig Zitronenabrieb hinzu. Dieser kleine Test spart dir später Korrekturen und sorgt dafür, dass jede Plätzchenrunde exakt deinen Wunschgeschmack trifft.

Warum Ruhezeit wichtiger ist, als du denkst

Lass den Teig nach dem Kneten für mindestens 20 Minuten im Kühlschrank ruhen. Während dieser Zeit entspannen sich das Gluten im Mehl und die Butter festigt sich leicht, was zu einer gleichmäßigeren Form und einer zarteren Kruste führt. Ich habe das einmal übersehen und die Plätzchen waren zu breit – ein kurzer Chill‑Moment hätte das verhindert.

Das Gewürz‑Geheimnis, das Profis nicht verraten

Eine Prise Kardamom oder ein Hauch von Muskatnuss kann das Marzipanaroma auf ein neues Level heben, ohne die Balance zu stören. Diese Gewürze bringen eine warme, leicht würzige Note, die perfekt zu den süßen Mandeln passt. Probiere es beim nächsten Mal aus – du wirst den Unterschied sofort schmecken.

Der perfekte Backofen‑Trick

Stelle das Backblech in die Mitte des Ofens, damit die Hitze gleichmäßig von oben und unten kommt. Wenn du ein Umluft‑Backen nutzt, reduziere die Temperatur um etwa 20 °C, um ein zu starkes Aufgehen zu vermeiden. Der Trick, ein Stück Backpapier zu falten und darunter zu legen, sorgt dafür, dass die Plätzchen nicht am Blech kleben bleiben.

Wie du die Kruste noch knuspriger machst

Bestreiche die Oberseite der geformten Plätzchen leicht mit einem verquirlten Eiweiß, bevor du sie in den Ofen schiebst. Das Eiweiß bildet beim Backen eine dünne, glänzende Schicht, die beim Abkühlen knusprig wird. Ich habe das bei einem Familienfest ausprobiert und die Gäste konnten nicht genug davon bekommen.

Die Aufbewahrungs‑Strategie

Bewahre die fertigen Plätzchen in einer luftdichten Dose mit einem Stück Apfelscheibe – das hält die Feuchtigkeit aus der Luft fern und verhindert, dass die Plätzchen austrocknen. Der Apfel gibt zudem einen leicht frischen Duft ab, der das Geschmackserlebnis subtil unterstützt. So bleiben deine Marzipanplätzchen auch nach mehreren Tagen noch genauso gut wie am ersten Tag.

💡 Pro Tip: Wenn du die Plätzchen nach dem Backen mit ein wenig geschmolzener Schokolade überziehst, entsteht ein köstlicher Kontrast zwischen der süßen Marzipanbasis und der bittersüßen Schokolade.

🌈 Leckere Variationen zum Ausprobieren

Eine meiner Lieblingssachen an diesem Rezept ist, wie vielseitig es ist. Hier sind ein paar Twists, die ich ausprobiert und geliebt habe:

Zitronen‑Marzipan‑Fusion

Ersetze einen Teelöffel Vanilleextrakt durch Zitronenabrieb und füge einen Spritzer Zitronensaft zum Teig hinzu. Die frische Säure balanciert die Süße und gibt den Plätzchen eine spritzige Note, die perfekt zu einer Tasse Tee passt.

Schokoladen‑Überzug

Tauche die abgekühlten Plätzchen nach dem Bestäuben mit Puderzucker in geschmolzene Zartbitterschokolade. Die Kombination aus dunkler Schokolade und süßem Marzipan ist ein echter Hit bei Schokoladenliebhabern und verleiht den Plätzchen ein elegantes Aussehen.

Nussige Crunch‑Version

Füge gehackte Haselnüsse oder Pistazien zum Teig hinzu und bestreue die Oberseite vor dem Backen mit ein paar extra Nüssen. Der zusätzliche Crunch gibt jedem Bissen ein überraschendes Geräusch und eine extra Portion gesunder Fette.

Kokos‑Marzipan‑Traum

Ersetze einen Teil des Mehls durch Kokosraspeln und bestreue die fertigen Plätzchen mit gerösteter Kokosflocken. Das verleiht den Plätzchen ein leichtes, tropisches Aroma, das an warme Sommertage erinnert.

Kaffee‑Kick

Gib einen Teelöffel Instantkaffee-Pulver zum Teig, um ein dezentes Kaffeearoma zu erzeugen. Die bittere Note des Kaffees harmoniert wunderbar mit der süßen Marzipanbasis und macht die Plätzchen zu einem perfekten Begleiter zum Nachmittagskaffee.

📦 Aufbewahrung & Wiederaufwärmen

Kühlschranklagerung

Lege die vollständig abgekühlten Plätzchen in eine luftdichte Dose und bewahre sie im Kühlschrank auf. Dort bleiben sie bis zu einer Woche frisch, wobei die Textur leicht fester bleibt – ideal, wenn du die Plätzchen am nächsten Tag servieren möchtest. Ein Stück Pergamentpapier zwischen den Schichten verhindert ein Zusammenkleben.

Einfrieren

Packe die Plätzchen einzeln in Gefrierbeutel oder lege sie in eine flache Schicht auf ein Backblech, das du dann sofort einfrierst. Sobald sie fest sind, kannst du sie in einen Gefrierbehälter umfüllen. So bleiben sie bis zu drei Monate haltbar und du hast immer eine süße Notreserve im Gefrierschrank.

Wiederaufwärmen

Um die Plätzchen wieder aufzuwärmen, lege sie für 5‑7 Minuten bei 150 °C in den Ofen. Ein kleiner Spritzer Wasser auf das Backblech sorgt dafür, dass die Plätzchen nicht austrocknen und die Kruste wieder knusprig wird. Alternativ kannst du sie für 10 Sekunden in die Mikrowelle geben – das macht die Mitte schön weich, aber achte darauf, nicht zu lange zu erhitzen, sonst wird die Textur gummiartig.

❓ Häufig gestellte Fragen

Ja, du kannst das Ei durch 2 EL Apfelmus oder ein pflanzliches Ei‑Ersatz‑Produkt ersetzen. Beide Optionen bieten genug Bindung, damit der Teig zusammenhält, und geben gleichzeitig eine leichte, feuchte Textur, die gut zu Marzipan passt. Achte darauf, die Flüssigkeit nicht zu überschüssig zu machen, sonst wird der Teig zu klebrig.

In einer luftdichten Dose im Kühlschrank bleiben sie bis zu einer Woche frisch. Wenn du sie einfrierst, halten sie sich bis zu drei Monate, ohne dass Geschmack oder Textur merklich leiden. Vor dem Servieren einfach kurz aufwärmen, um die Kruste wieder knusprig zu machen.

Absolut! Eine Mischung aus Reismehl und Kartoffelstärke (je 50 %) funktioniert hervorragend. Du kannst auch eine fertige glutenfreie Mehlmischung verwenden, achte nur darauf, dass sie kein Xanthan‑Gummi enthält, das die Textur zu fest machen könnte. Der Geschmack bleibt unverändert, weil das Marzipan das dominierende Aroma ist.

Ein kleiner Schuss Amaretto oder ein Hauch von Orangenblütenwasser im Teig verstärkt das Mandelaroma und gibt eine subtile, erwachsene Note. Auch das Rösten der gehackten Mandeln vor dem Unterheben bringt ein tieferes, nussiges Aroma hervor, das die Geschmackstiefe erhöht.

Ja, das Kühlen für mindestens 20 Minuten hilft, dass die Butter wieder fest wird, wodurch die Plätzchen beim Backen ihre Form besser behalten. Außerdem verhindert es ein zu starkes Ausbreiten, sodass du schön runde, gleichmäßige Plätzchen bekommst.

Natürlich! Verdopple einfach alle Zutaten, um 24 Plätzchen zu erhalten. Achte nur darauf, dass du die Backzeit nicht zu stark erhöhst – die Plätzchen benötigen immer noch etwa 12‑15 Minuten, da die Größe gleich bleibt.

Nach dem Abkühlen kannst du sie mit Puderzucker bestäuben, mit geschmolzener Schokolade überziehen oder mit feinen Zuckerperlen verzieren. Für ein elegantes Finish empfehle ich, ein kleines Stück Marzipan zu formen und als Dekoration obenauf zu legen – das sieht nicht nur hübsch aus, sondern verstärkt das Marzipararoma.

Das passiert meistens, wenn die Butter zu warm ist oder der Teig nicht genug gekühlt wurde. Stelle sicher, dass die Butter Zimmertemperatur, aber nicht geschmolzen ist, und gib dem Teig nach dem Kneten mindestens 20 Minuten Ruhe im Kühlschrank. Auch das richtige Ausrollen – nicht zu dünn – verhindert ein zu starkes Ausbreiten.

Marzipanplätzchen: Ein Unglaubliches Ultimatives Rezept für 12 Leckereien

Hausgemachtes Rezept

Prep
15 min
Rezept pinnen
Cook
30 min
Total
45 min
Servings
12 Stück

Zutaten

Anleitung

  1. Ofen auf 175 °C vorheizen, Backblech mit Backpapier auslegen.
  2. Butter mit Puderzucker cremig schlagen, bis die Masse hell und luftig ist.
  3. Marzipan einrühren, bis es vollständig eingearbeitet ist und keine Klumpen mehr sichtbar sind.
  4. Ei, Vanilleextrakt und Salz hinzufügen, alles gut vermengen.
  5. Mehl mit Backpulver sieben und unterheben, bis ein homogener Teig entsteht.
  6. Teig zu walnussgroßen Kugeln formen, leicht flach drücken und auf das Blech setzen.
  7. 12‑15 Minuten backen, bis die Ränder goldbraun sind und ein angenehmer Duft aufsteigt.
  8. Plätzchen kurz auf dem Blech abkühlen, dann auf ein Gitter legen und mit Puderzucker bestäuben.

Nährwerte pro Portion (geschätzt)

350
Kalorien
5g
Protein
45g
Kohlenhydrate
18g
Fett

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